Wann sollte der Zaun montiert werden? Planen Sie frühzeitig, bevor der Hausbau abgeschlossen ist
Der Zaun wird häufig erst zum Ende des Hausbaus zum Thema, wenn das Gebäude bereits fertig ist und die Eigentümer die Ausgaben endlich abschließen möchten. Die Fachleute von TORA empfehlen jedoch, die Zaunanlage deutlich vor der Bestellung zu planen. Wer den Zaunverlauf, die Geländehöhe und die Position der Pfosten frühzeitig festlegt, vermeidet spätere Nachbesserungen – auch wenn die Zaunfelder erst einige Monate später montiert werden.
Die Zaunhöhe beginnt beim Geländeniveau
Während der Bauphase hat das Grundstück nur selten schon seine endgültige Geländeform. Bevor der Garten angelegt wird, wird Erde zum Ausgleichen aufgebracht, Gefälle werden angepasst und Wege sowie Zufahrten befestigt. Wird der Zaun ohne Rücksicht auf diese Veränderungen gesetzt, kann der Abstand unter den Zaunfeldern später zu groß sein oder durch eine Geländeaufhöhung vollständig verschwinden. Deshalb muss sich die Höhenlage von Pfosten und Zaunsockel am geplanten Geländeniveau orientieren, nicht an der aktuellen Oberfläche der Baustelle. Bei einem Grundstück mit Gefälle sollte außerdem frühzeitig feststehen, wie der Zaun die Höhenunterschiede aufnimmt.

Erst das System wählen, dann die Pfosten setzen
Fundamente und Pfosten vorab zu errichten, scheint eine gute Möglichkeit zu sein, die Arbeiten auf mehrere Etappen zu verteilen. Voraussetzung ist jedoch, dass sie bereits auf ein konkretes Zaunsystem abgestimmt sind. Die Maße der Zaunfelder, die Befestigungsart und die erforderlichen Abstände bestimmen, wie weit die Pfosten auseinanderstehen müssen. Werden sie „ungefähr alle zwei Meter“ gesetzt, können später Sonderanfertigungen oder Änderungen an den Befestigungen nötig werden – und damit zusätzliche Arbeit und Kosten entstehen. Noch vor Baubeginn sollten deshalb die Aufteilung der Zaunfelder sowie die Positionen von Tor und Gartentür festgelegt werden.
Den Montagetermin auf den Baustellenverkehr abstimmen

Die fertige Zaunanlage sollte möglichst erst montiert werden, wenn in ihrer unmittelbaren Nähe keine regelmäßigen Fahrten mit schweren Baumaschinen oder Entladungen großer Baustofflieferungen mehr anstehen. Selbst sorgfältig geschützte Zaunfelder können beim Rangieren eines Baggers oder bei der Anlieferung von Pflastersteinen beschädigt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass das gesamte Grundstück bis zum Abschluss aller Arbeiten offen bleiben muss. Die Montage lässt sich in Etappen aufteilen, wobei eine provisorische Baustellenzufahrt erhalten bleibt und die Grundstücksfront erst später geschlossen wird. Dabei muss die Reihenfolge der Fundament-, Installations- und Pflasterarbeiten abgestimmt werden, damit eine frisch angelegte Einfahrt nicht wieder geöffnet werden muss.
